Kreuzstich-Sticken leicht gemacht


Der Kreuz-Stich ist ein Klassiker im Sticken und wird sehr häufig verwendet. Dabei handelt es sich um eine fadengebundene Technik.
Worauf du beim Kreuzstich-Sticken achten solltest und in welche verschiedenen Techniken es unterteilt wird, erfährst du hier.

Kreuzstich-Sticken ist super einfach!

Wichtig für das gute Gesamtbild der fertigen Arbeit ist allerdings absolut exaktes Sticken. Für Einsteiger erleichtert daher ein Stickrahmen das Arbeiten. So ist der Stoff gut gespannt und die notwendige Präzision fällt dir leichter. Diese Technik setzt ein auszählbares Gewebe voraus, dessen Fäden waagerecht und senkrecht den gleichen Abstand voneinander haben. In den meisten Fällen wird dann von einzelnen Stoffkästchen gesprochen.

Beachte: Alle Oberstiche sollten unbedingt in eine Richtung weisen, damit der Eindruck der Stickerei sauber ist. Versuche dir daher von Beginn an anzugewöhnen, den Unterstich immer von rechts oben nach links unten laufen zu lassen. Je nach Stickrichtung haben sich also gewisse Stickfolgen bewährt.

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Waagrechtes Sticken nach links

Möchtest du dich bei deinem Stick-Projekt von unten nach oben arbeiten, beginnst du die erste Unterstich-Reihe rechts und arbeitest dich weiter nach links. Der klassische Kreuzstich verläuft über zwei Gewebefäden in der Höhe sowie in der Breite. Dazu stichst du mit der Nadel diagonal nach links unten in den Stoff ein, ziehst den Faden untenrum senkrecht nach oben, holst diesen zum Vorschein und wiederholst das Ganze.

Zur Vollendung der Kreuze dient der Deckstich. Dafür stickst in der entgegengesetzten Richtung nach dem gleichen Prinzip. Achte darauf, dass du beim zurück arbeiten exakt die Löcher des Unterstichs benutzt.


Senkrechte Kreuzstiche sticken

Sollen nur einzelne Reihen von oben nach unten gestickt werden, arbeitest du jeden Stich fertig, ehe du sich an den nächsten machst. Steche den Unterstich links unten ein und führe diesen nach rechts oben. Danach führst du den Oberstich kreuzweise darüber und stichst ihn gerade zum nächsten Unterstich durch.

Logischerweise verlaufen deine Arbeitsschritte bei nach oben zu stickenden einzelnen Reihen wieder umgekehrt. Du stichst zuerst von rechts oben nach links unten und bildest so deinen Unterstich. Diesen Unterstich überspannst du von links oben nach rechts unten und stichst gleich zum nächsten Unterstich gerade nach oben durch.


So stickst du diagonale Reihen richtig

Arbeite dich für diagonale Reihen mit dem ersten Unterstich von links unten zur rechten oberen Ecke vor. Steche deine Nadel dann gerade nach unten zum Ansatz des Deckstichs durch. Um danach den Stich durch einen darüber gelegten Oberstich fertig zu stellen, führst du die Nadel schräg nach unten zum nächsten Unterstich-Austritt.

Auch beim versetzten Reihenbeginn sticht man nach Beendigung einer Reihe gleich schräg nach rechts oder links zur Unterstich-Ansatzstelle des nächsten geplanten Stichs durch.

So werden einzelne Kästchen übersprungen

Du möchtest dein Motiv wechseln und dennoch den Faden nicht kappen? Kein Problem! Um ein paar einzelne Stoffkästchen zu überspringen, führst du deinen Faden hinter dem Stoff schräg weiter. Steche ihn einfach an der gewünschten Stelle ein und führe deine Stick-Arbeit wie gehabt fort.


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