Diese 11 Nähtricks solltest du kennen

Aus dem Nähkästchen geplaudert: Craftery verrät dir die besten Tipps und Tricks rund ums Nähen!
Diese Näh-Hacks wirst du nicht mehr missen wollen, denn mit ihnen sparst du nicht nur Zeit, sondern auch Geld – und vor allem Nerven. So bleibt mehr Raum fürs Nähen und Gestalten!

Faden einfädeln: Mit diesem Trick klappt’s ruckzuck!

Du hast das Faden-Ende schon dreimal abgeschnitten, weil das ausgefranste Ende einfach nicht durchs Nadelöhr rutschen will und deine Geduld und Lust am Handarbeiten schwindet mit jedem neuen Versuch? Schluss damit! Ab jetzt brauchst du dich damit nicht mehr herumärgern! Fette deine Finger mit ein wenig Labello oder Kerzenwachs ein und ziehe das Fadenende durch die eingefetteten Finger. So franst das Fadenende erstens nicht mehr aus und gewinnt zweitens an Stabilität – und lässt sich umso leichter ins Nadelöhr einfädeln. Noch besser flutscht es, wenn du das Nadelöhr von hinten etwas befeuchtest.

Eine Alternative zu Wachs und Fett ist Haarspray: Es verhärtet den Faden und macht das Einfädeln deutlich leichter!

Bye bye ausgefranste Kanten!

Ausgefranste Kanten bei Baumwollstoffen sind lästig und stören das Gesamtbild. Wer keine Overlockmaschine besitzt, die herrlich saubere Kanten zaubert, wird die Zickzackschere lieben! Sie ist eine sehr einfache und günstige Alternative, Kanten zu versäubern. Einfach mit der Zickzackschere entlang der Kante schneiden – fertig!

Tipp: Reserviere diese Zickzackschere ausschließlich für Stoffe. Bastelscheren werden schnell stumpf und sind für diese Zwecke ungeeignet.

Save the Knopfloch: Knopfloch sicher auftrennen

Knopflöcher sind eine knifflige Angelegenheit - umso ärgerlicher ist es, wenn man das mühsam genähte Knopfloch beim Aufmachen des Lochs zerschneidet. Die Lösung ist eine einfache Stecknadel! Stecke die Nadel am Ende des Knopflochs fest, bevor du mit dem Naht-Trenner beginnst, das Loch zu öffnen. Die Nadel „stoppt“ den Naht-Trenner und verhindert, dass du das genähte Knopfloch einreißt oder –schneidest.

Knöpfe sichern – so halten sie bombenfest!

Wo ein Knopfloch ist, ist auch ein Knopf – oder doch nicht? Knöpfe fallen gerne einmal ab, schließlich werden sie mit jedem An- und Ausziehen beansprucht. Aber gerade deshalb ist dieser Trick so nützlich, denn so halten deine Knöpfe auf jeden Fall: Nähe den Knopf fest und trage anschließend auf den Faden etwas farblosen Nagellack auf. Der Lack verstärkt das Garn und der Knopf hält ewig!

So bleibt deine Schere messerscharf

Der Näh-Spaß steigt und fällt mit einer gut funktionierenden Stoffschere. Wenn die Schere wie Butter durch den Stoff gleitet, freut sich das Schneiderherz. Um die Schere zu schärfen, braucht es weder ein teures Schleifgerät noch ist der Kauf einer neuen Schere nötig. Nimm etwas Alufolie, falte sie ein paar Mal und zerschneide sie mit deiner Stoffschere in kleine Stücke. Du wirst sehen, deine Stoffschere ist danach wie neu!

Superspitze Nadeln – so funktioniert’s

Stumpfe Nadeln machen einfach keinen Sinn, schon gar nicht beim Nähen. Daher: Fülle dein Nadelkissen statt mit Watte oder Filz mit Stahlwolle. So schärfen sich die Nadeln beim Einstechen ganz von selbst. So einfach ist das!

Arbeiten wie die Profis: Festgeklebtes Maßband

Es gibt doch nichts Schöneres als einen gut organisierten Arbeitstisch! Stoff abmessen wird noch einfacher, wenn du das Maßband am Tisch befestigst. Am besten geht das mit doppelseitigem Klebeband, das du auf der Rückseite des Maßbands anbringst. Klebe das Maßband an eine Kante des Tisches. Ab jetzt ist es viel leichter und bequemer, Stoff abzumessen.

Fadenreste entfernen

Wenn die Nähmaschine mal wieder nicht so wollte wie du und du den Naht-Trenner zu Hilfe nehmen musst, ist anschließend alles voller Fadenstückchen. Diese entfernst du superschnell mit einer Fusselrolle, wie man sie für Kleidung oder Möbel verwendet. Einfach drüber rollen und weiternähen!

Nie wieder Probleme mit Reißverschlüssen

Neuen Stoff sollte man vor dem Nähen waschen, damit das fertige Stück nicht mehr einläuft. Was die wenigsten wissen: Das Gleiche gilt für Reißverschlüsse! Auch Reißverschlüsse gehen beim Waschen ein und erzeugen hässliche Falten. Das kannst du verhindern, indem du den Reißverschluss vor der Verarbeitung mit Dampf bügelst.

Aber Achtung: Kürze den Reißverschluss erst nach dem Bügeln auf die gewünschte Größe.

Wenn das Lineal wegrutscht: Der Anti-Rutsch-Trick

Besonders, wenn man viel messen und kleine Stoffstücke zuschneiden muss, erschwert es die Arbeit sehr, wenn das Lineal ständig verrutscht. Eine günstige Alternative zu teuren Anti-Rutsch-Aufklebern sind Gel-Pads, die man zum Beispiel für besseren Tragekomfort in Schuhe klebt. Die gibt es in jedem Drogeriemarkt für ein paar Euro. Auf der Unterseite des Lineals angebracht halten sie das Lineal da, wo es hingehört ohne den Stoff zu verkleben. Simpel, aber effektiv!

Dicke Stoffe? Ab heute kein Problem mehr!

Manche Stoffe haben es in sich – beziehungsweise auf sich: Eine unebene Struktur oder ein insgesamt sehr dicker Stoff lässt die Nähmaschine gerne meckern. Mit Stoffen wie Frottee oder Fleece ist der Nähfuß schlichtweg überfordert und kann den Stoff nicht weitertransportieren. Doch wenn du eine Plastiktüte auf den Stoff legst, ist das alles kein Problem mehr. Lege dazu die Plastiktüte auf den zu nähenden Stoff und positioniere beide Schichten unter dem Nähfuß. Jetzt nähst du die Nähte wie gehabt, denn die Plastiktüte ist lediglich dazu da, dem Nähfuß den Transport zu erleichtern. Der Fuß gleitet dahin, dass es eine Freude ist! Die Plastiktüte lässt sich im Nachhinein leicht wieder entfernen.

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