Deine kreative Babyparty: Tipps, Tricks und Freebies!

Ganz ehrlich – bis vor einigen Jahren kannte ich dieses Phänomen auch nur aus US-amerikanischen Filmen. Babyparty. Mit einer ordentlichen Portion Skepsis habe ich mir auf dem Bildschirm angesehen, wie erwachsene Frauen ihre Nase in Windeln tauchen, die mit Schokolade beschmiert sind. Danke. Nein, danke! Doch irgendwann kommt man unweigerlich in das Alter, in dem plötzlich immer mehr Freundinnen diese runde Babykugel mit sich herumtragen. Und immer mal wieder wirft jemand das Wort Babyshower in den Raum. Denn alle Freunde des werdenden Elternpaares fragen sich: Wie heißen wir den neuen kleinen Erdenbürger bloß am besten Willkommen?

Ganz ehrlich – bis vor einigen Jahren kannte ich dieses Phänomen auch nur aus US-amerikanischen Filmen. Babyparty. Mit einer ordentlichen Portion Skepsis habe ich mir auf dem Bildschirm angesehen, wie erwachsene Frauen ihre Nase in Windeln tauchen, die mit Schokolade beschmiert sind. Danke. Nein, danke! Doch irgendwann kommt man unweigerlich in das Alter, in dem plötzlich immer mehr Freundinnen diese runde Babykugel mit sich herumtragen. Und immer mal wieder wirft jemand das Wort Babyshower in den Raum. Denn alle Freunde des werdenden Elternpaares fragen sich: Wie heißen wir den neuen kleinen Erdenbürger bloß am besten Willkommen?

Meine Skepsis gegenüber Babypartys hat sich gelegt. Im Lauf der Zeit habe ich einige Babyshower erfolgreich hinter mich gebracht und kann Dir versichern: Das macht Spaß! Und damit du mögliche Stolpersteine gekonnt überspringen kannst, habe ich Dir meine schönsten Ideen mitgebracht. Natürlich alle praxiserprobt und von werdenden Mamas abgesegnet.
Mittlerweile bin ich als Tante eines bezaubernden kleinen Jungen und begeisterte Patentante zweier junger Damen quasi Vize-Kleinkindexpertin. Die Mama meines kleinen Patenmädchens war es auch, die mich das erste Mal mit dem Konzept Babyparty konfrontierte. Natürlich habe ich sie vorab zu ihren Wünschen interviewt – und das würde ich Dir in jedem Fall auch empfehlen! Falls du eine Überraschungsparty planst, musst du deine Fragen subtil über einen längeren Zeitraum streuen und vor allem ihre bessere Hälfte mit ins Boot holen. Bei uns lief das Ganze klassisch norddeutsch jedenfalls etwa so ab: Ich: „Babyparty?“ Sie: „Kein Kitsch, keine Schokoladenwindeln, kein albernes Gedöns.“
Damit rannte sie bei mir offene Türen ein. Diesem Schoko-Windel-Spiel stehe ich, wie gesagt, auch eher ablehnend gegenüber. Das Einverständnis der werdenden Mutter vorausgesetzt, kannst du also nach Abklärung der wichtigsten Eckdaten mit deinen Planungen starten. Übrigens solltest du, als begeisterter DIY-ler, wissen, dass es keinesfalls die konsumsüchtigen Amis waren, welche die Babyparty erfunden haben. Auch wenn alle Welt das annimmt. Viel mehr ist das Ganze nämlich eigentlich aus der Wiege (welch Wortspiel) der Kreativität heraus entstanden: Im viktorianischen England war es Tradition, dass sich die Frauen der Familie vor der Geburt bei der Schwangeren einfanden, um ihr selbstgemachte Geschenke und Segenswünsche für das Neugeborene zu übergeben. Ist das nicht schön?
Falls du dich übrigens wunderst, wieso ich mal von „Babyparty“ und mal von „Babyshower“ spreche: Diese Begriffe meinen im Prinzip dasselbe. Während man in Amerika vor allem von „Shower“ spricht, ist im europäischen Raum eher von „Party“ die Rede. Das englische Wort „shower“ steht sinnbildlich dafür, dass Mutter und Kind mit Geschenken quasi überschüttet werden.

Vorbereitungen

1. Der richtige Zeitpunkt:

Lege einen geeigneten Termin fest. „Meine“ Schwangeren haben mir bisher stets erzählt, dass sie die Party am liebsten zwischen der 30.-34.SSW feiern möchten. Dann sind sie schon „richtig“ schwanger, aber in der Regel so fit, dass sie ein bisschen Trubel angenehm finden.

2. Die Gästeliste:

Ob Tante Hella unbedingt kommen muss? Vielleicht diese nette Arbeitskollegin? Stelle eine Gästeliste zusammen und stimme sie mit deiner schwangeren Freundin ab. Falls du sie überraschen möchtest, ist ihr Partner dein Ansprechpartner. Er kann Dir auch alle Kontaktdaten der Gäste besorgen. Und er weiß, ob Tante Hella erwünscht ist, oder nicht.

3. Helfende Hände:

Bekanntermaßen sind Partys immer großartig – nur für die gastgebende Person nicht. Damit du selbst den Nachmittag/Abend auch genießen kannst, hol Dir deine Crew an Bord. Garantiert kann die eine oder andere weitere Tipps aus der Praxis beisteuern. Gemeinsam könnt ihr auch einen finanziellen Rahmen absprechen, damit die Auslagen für niemanden zu groß werden. 

4. Kulinarische Highlights

Bitte die Gäste darum Fingerfood beizusteuern. Je nach Gästezahl kommt ihr mit zwei Salaten, Pizzaschnecken, Käsespießen, Gemüsesticks und Dip sowie frischem Brot sehr gut aus. Für den süßen Zahn gibt es Muffins oder einen Blechkuchen. Es geht schließlich darum zusammen zu sein und der Schwangeren einen unvergesslichen Tag zu bereiten. Nicht um haute cuisine. 

Tipp: Wenn du möchtest, dass sich das Motto deiner Party wiederfindet, dann bastele ein paar einfache Dekorationen wie z.B. Stecker für die Muffins. Ein bisschen Frosting, ein Stecker und schon ist der Baby-Look perfekt! Für die schnelle Lösung halten wir hier ein paar Freebies zum Download für dich bereit! 

Babyshower in Action: Jetzt wird es kreativ!

Der Kreativ-Klassiker

Was deiner Party auf keinen Fall fehlen darf? Babybodys zu gestalten! (Natürlich dürfen es auch Lätzchen sein.) Ich rate Dir für die Gestaltung die folgenden Materialien bereitzuhalten: Textilmarker, Stempel und Stempelkissen für Stoff, Textilsprühfarbe (Pumpspray – der Umwelt zuliebe!), aufbügelbare Folien, evtl. einen Drucker (für bedruckbare Textilfolien) sowie Bügelbrett und Bügeleisen zum Fixieren der Farbe und Motive. Außerdem solltest du eine Wäscheleine spannen, an der die fertigen Kunstwerke aufgehängt und präsentiert werden können. du kannst dir gar nicht vorstellen, was für einen Ehrgeiz manche Gäste an den Tag legen werden und wie wunderbar kreativ plötzlich alle um die Wette werkeln. Wenn du Lust hast, kannst du über den weltschönsten aller Babybodys abstimmen lassen und ein kleines Geschenk für den Gewinner dieser „Challenge“ bereithalten!

Bleibende Erinnerung

Wenn du übrigens schon dabei bist, die Gäste Textilien gestalten zu lassen (und Patchwork-Fan bist!), dann solltest du für jeden auch ein unifarbenes Stoffquadrat mitbringen. Dieses kann mit Sprüchen oder Bildern gestaltet werden und zu einem ganz persönlichen Quilt verarbeitet werden. Je nach Gästeanzahl ergibt sich eine wunderschöne Krabbeldecke oder ein Überwurf für den Kinderwagen. So ist der Minimensch stets in gute Wünsche gehüllt. 

Knetkunst

Falls du nicht glaubst, dass die Gäste textile Kunstwerke produzieren möchten, kannst du auch einige Blöcke bunte Modelliermasse besorgen. Dann könnt ihr niedliche Figürchen kneten! Wieso? Nun, bevor ihr die fertigen Tiere oder Motive in den Ofen gebt, solltet ihr noch einen kleinen Haken in der oberen Mitte platzieren. Aus den fertig gehärteten Mini-Skulpturen könnt ihr dann ein persönliches Mobile bauen.

Für meine nächstes Babyshower habe ich den Mobile-Stern schon mit Kreidefarbe in Gelb grundiert und Mini-Ösen und ofenhärtende Modelliermasse in verschiedenen Farben besorgt. Das Material bekommst Du z.B. bei Rayher.
Was die Motive angeht, sind Euch keine Grenzen gesetzt! Und auch mit zwei linken Händen kann etwa ein kleiner, bezaubernder Stern gefertigt werden. Nur Mut!

Wandkunst

Wenn ihr viele seid und das Paar diese Idee nicht schon von seiner Hochzeitsfeier kennt, könnt ihr für das Kinderzimmer auch ein personalisiertes Bild beisteuern. Dazu malst du ein Haus (vielleicht das aus dem Disney-Film „Oben“?) oder überträgst den Elefanten (Freebie zum Download hier) auf eine Leinwand. Außerdem besorgst du farbige Stempelkissen sowie einen permanenten Fineliner. Mithilfe der Stempelkissen könnt ihr euren Fingerabdruck als „Luftballons“ auf dem Bild hinterlassen und mit dem Fineliner die Fäden verlängern, um die Ballons „anzubinden“. Und nicht vergessen: Jeder Fingerabdruck muss mit dem Namen des Urhebers versehen werden!

Die Spielefrage

Wollt ihr spielen? Oder lieber futtern, kreativ sein und einen leckeren Cocktail (für die werdende Mama natürlich alkoholfrei) schlürfen? Falls ihr spielen möchtet, ist meine Empfehlung ein Klassiker, dann müsst ihr euch nicht mit langen Regelerklärungen aufhalten. Dieses Spiel kennt jeder!

Wirklich witzig ist in der richtigen Runde Stadt-Land-Fluss in der Babyversion. Das mag jetzt langweilig klingen, aber kennst Du ein Kinderlied und eine Kinderkrankheit mit „E“? Und nein, „Alle meine Entchen“ zählt nur bei A. Erdbeerzunge als Ersatz für Scharlach gilt auch nicht. Und dass Smartphones bei diesem Spiel verpönt sind, muss ich wohl nicht extra betonen…
Mögliche Kategorien für Dein Spiel: Babyname, Kinderlied, Geschmack von Babybrei, Teesorte, Spielzeug, Pflegeprodukt etc. Oder du lädst dir einfach hier unsere Vorlage als Freebie-Printable herunter.

Wenn es um perfekte Geschenke geht, wende dich unbedingt an jemanden, der schon Kinder hat. So kannst du „Standardgeschenke“ vermeiden und deiner Freundin wirklich sinnvolle Präsente besorgen. Im Zweifelsfall ist ein Gutschein oder Geld zwar nicht besonders kreativ, aber in jedem Fall nützlich. Du kannst ja immer noch eine individuelle Verpackung basteln, um es persönlicher zu gestalten. 

Der Klassiker, der quasi ALLES enthält, was dir so rund um das Thema Baby einfällt? Dann muss es eine Windeltorte sein!

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