Made in Paper fragt: Wie geht eigentlich Plotten?

Voll im Trend und in aller Munde – das aktuelle Thema für alle Papier-Fans und andere Liebhaber des Selbermachens: Plotten!

Und wie funktioniert das eigentlich, das mit dem Plotten? Das ist die Frage, die sich an den coolen Trend direkt anschließt. Dürfen wir vorstellen: Khanysha – Kreativkopf und Bloggerin! Sie erzählt uns alles, was wir zum Thema wissen müssen.

Dürfe wir vorstellen: Khanysha – Kreativkopf und Bloggerin! Sie erzählt uns alles, was wir zum Thema „Plotten“ wissen müssen. Wir alle haben schon viel von ihm gehört, sicherlich auch eine vage Idee, was er alles kann, der liebe Plotter. Umso wichtiger, dass man mal alle Acts und Facts aus dem Alltag und der Praxis mit dem tollen Teil erfährt.

Plotter? Drucker? Was ist es denn nun eigentlich?

Ein Plotter ist ein sogenanntes Ausgabegerät. Damit ist er zwar einem Drucker sehr ähnlich, aber es gibt durchaus sehr feine und gravierende Unterschiede.
Ein Drucker bildet eine Grafik mit einzelnen Bildpunkten nach – der Plotter fährt an der Stelle sogenannten Vektorlinien nach. Das heißt, er fährt eine festgelegte Linie oder Kurve zwischen zwei Punkten nach. Rein äußerlich ist der Plotter für den Freizeit- und Hobby-Einsatz durchaus in Größe und Anmutung mit einem Drucker vergleichbar. Die Industriegeräte stellen dagegen ganz andere Dimensionen dar, interessieren und heute aber auch gar nicht wirklich, die sind in der Anschaffung viel zu aufwändig und bleiben einfach mal außen vor.

Was macht ein Plotter?

… hauptsächlich mal schneiden! Klingt eigentlich unspektakulär, ist aber extrem weitreichend: vom Zuschnitt feiner Schablonen bis hin zu dekorativen Holzelementen, denn je nach Gerät können sogar Materialien mit bis zu 8 mm Stärke geschnitten werden. Ein Stiftehalter, der anstatt des Messers eingesetzt werden kann, ermöglicht zum Beispiel auch das Beschreiben von Papier.

Wie funktioniert das nun genau?

Im Prinzip funktioniert der Plotter gar nicht so sehr anders als das Arbeiten von Hand: er schneidet mit einem Messer Linien durch ein Material, das auf einer Schneidematte liegt. Dabei ist alles so angeordnet, dass nix verrutschen kann. Die Linien werden dem Messer durch die Plotterdatei vorgegeben, die entsprechend eingelesen wird. Hier darf man gerne wieder an den Drucker denken, der ja auch nur das druckt, was er als Druckauftrag gesendet bekommt.

Was ist zu beachten?

Messer und Schneidematte sind Verschleißteile – die müssen je nach Gebrauch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen auch mal ausgetauscht werden. Für verschiedene Materialien empfiehlt es sich, jeweils auch verschiedene Messer parat zu haben – hier kannst Du an Scheren denken – eine Stoffschere mag es nicht besonders, wenn Du mit ihr Papier schneidest, und so geht es den kleinen Messern im Plotter auch. Sehr interessant ist auch die Arbeit mit Folien und dem Plotter. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die mit unterschiedlichem Werkzeug und Zubehör zu tollsten Ergebnissen führen können. Eine Beratung im Fachhandel ist hier eine sehr lohnenswerte Sache, und meistens entwickeln sich hier schon die coolsten, kreativen Ideen, allein, wenn Du über die Möglichkeiten und verschiedenen Einsatzbereiche nachdenkst und mit den Experten sprichst.

Die Plotterdatei

Das ist dann quasi das Masterpiece des kreativen Auslebens bei der Arbeit mit dem Plotter. Eigene Designs, die mit einem Plotter umgesetzt werden wollen, müssen zuerst einmal in einer Plotterdatei erstellt werden. Dabei helfen Grafikprogramme, mit denen die benötigten Vektorgrafiken gemacht werden können. Auch Pixelgrafiken lassen sich so umwandeln, dass sie mit dem Plotter ausgegeben werden können.

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